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ÜBER 14 Jahre Haft für einen Unschuldigen?

LESEMARKEN:

Vielfach angegriffen, gestalkt und milde belächelt

Weitere Beweise gegen die bayerische Justiz

Die Chats im Web ergaben vorerst einen Durchbruch für mich – der Spur-Spur-Treffer

Der Unternehmer mit einem Adelstitel (aus verständlichen Gründen nicht namentlich genannt)

Der Spur-Spur-Treffer

Das Maß war voll – zum Aufgebern gezwungen

Zum besseren Verständnis des „Toth-Falles“

Harry Wörz

Ursula Hermann

Der mysteriöse Spur-Spur-Treffer von dem der Staatsanwalt behauptete, dieser sei irgendwie hineingekommen…

 

BRAUNAU (A), KIRCHDORF (D). (km/afm/mm) In der zweiten Hälfte des ersten Millennium-Jahrzehnts wohnten Frau Dipl. Des. Renée Mühringer und ich im bayerischen Kirchdorf am Inn. Wir be- und vertrieben damals unsere Medienprodukte von Bayern aus und rein zufällig stießen wir auf den Fall Bence Toth, weil wir den Film  „Ein Freund vor Gericht“ im bayerischen Rundfunk-TV mitverfolgt hatten. Vom ersten Augenblick – und das dauert auch heute noch (2022) noch unvermindert an, sind wir von der Unschuld Benedikt Toths überzeugt.

 

Vielfach angegriffen, gestalkt und milde belächelt

Ich startete zuerst die Recherchen alleine, da meine Verlobte zu jener Zeit schwer an Krebs erkrankt war und ich nur bedingt mit ihrer Hilfe rechnen konnte. Der Freistaat Bayern genoss und genieß immer noch einen recht zweifelhaften Ruf mit seiner Justiz, dies geht auch aus einer anderen Doku mit dem Titel: „Justizopfer klagen an“ eindeutig hervor. Staatsanwalt und Verteidigung arbeiten oft Hand in Hand und verstricken sich selbst in Widersprüche. Und so stieß ich auf den Fall Harry Wörz, der jahrelang unschuldig einsaß. Soweit mir erinnerlich, wurde er des Mordes an seiner Ehegattin beschuldigt. Mit seiner Webseite konnte nach etlichen Jahren der wirkliche Täter gefunden werden und er wurde in Freiheit entlassen und sehr schwach für die erlittene Untersuchungshaft und Haft entschädigt.

 

Weitere Beweise gegen die bayerische Justiz

Weitere Beweise durch Justizopfer der bayerischen und deutschen Justiz waren die Fälle des Gymnasiallehrers Horst Arnold (der tragischer Weise nicht einmal seine Entschädigung erleben durfte) dem die Haft und der Verlust seines bislang unbescholtenen Rufes derart zusetzte, dass er an einem Hinterwand-Herzinfarkt auf offener Straße erlag. Der Kommentar der bayerischen Staatsanwaltschaft war, dass es nicht möglich sei, jahrelang verhängte Haft-strafen zu entschädigen, weil es kein Maß für eine solche Entschädigung je geben könne. Eine zynische Ansicht unserer Meinung nach, die ihresgleichen sucht. Als ich dann später noch erfuhr, dass von der Entschädigung auch noch Verpflegung und die „Haftwohnung samt Nebenkosten“ abgezogen werden, war es vorbei mit meinem Glauben an eine gerechte Justiz.

 

Die Chats im Web ergaben vorerst einen Durchbruch für mich – der Spur-Spur-Treffer

Auf der Seite von Harry Wörz wurde ein anderer, justizkritischer Verfasser und ich immer nur milde belächelt, ja sogar äußerst feindlich angegriffen. Und wie sich bis heute herausstellte auch gestalkt, glaublich von der rechten Szene. Wie es der Zufall wollte, kämpfte mein Mitstreiter für den – seiner Meinung nach – unschuldig verurteilten Werner Mazurek.

 

Der Unternehmer mit einem Adelstitel (aus verständlichen Gründen nicht namentlich genannt)

Bei uns in Österreich, ist es ja strafbar, einen sogenannten „von“-Titel zu führen, in Deutschland nicht. Wir beide beschlossen, gemeinsam für die – unserer Meinung nach – unschuldig Inhaftierten zu kämpfen, um sie freizubekommen. Damals erfuhr ich zum ersten Mal von einem „Spur-Spur-Treffer“, welcher in der Sendung von Joe Bausch „Im Kopf des Verbrechers“ nicht einmal erwähnt wurde, genauso wenig wie der Fakt, dass der Bruder der entführten Ursula Hermann am Ammersee ebenfalls an die Unschuld Mazureks glaubte.

 

Der Spur-Spur-Treffer

Einige Zeit nach dem Mord an Charlotte Böhringer wurde publik, dass in ihrem Geschirrspüler ein Weinglas war, an dem Spuren anhafteten, welche sich auch auf der Kiste der vergrabenen Ursula Hermann befanden. Ich begann diesen Sachen nachzugehen und interviewte Bences Bruder Mathe und den Verteidiger Bences Peter Witting – von der Leokanzlei in München. Aber nicht wegen des Spur-Spur-Treffers, sondern darüber, dass ich eine Partner-Suchanzeige Charlotte Böhringers in der Müchner AZ gefunden hatte. Er war sofort hochinteressiert, aber jetzt kommt das Unglaubliche: Meine Redaktionssoftware wurde negativ „gehackt“ und ich hatte plötzlich Angela Merkl – die deutsche Kanzlerin – mit Hitlergruß als Laptop-Hintergrund. Und dies passiert einem BRAUNAUER. Die Suchanzeige von Frau Böhringer war gleich mitgelöscht worden. Die Herausgeberin der Münchner AZ war nicht bereit, mir kollegial Auskünfte, vorerst zum Fall Mazurek zu erteilen, zu lesen darüber war aber dann auch nichts mehr

 

Das Maß war voll – zum Aufgebern gezwungen

Es wurde alles mit der Zeit immer mysteriöser, denn alle Informanten machten plötzlich zu. Staatsanwalt Kronester fertigte mich mit den Worten ab: „Es ist ihnen nicht erlaubt, Bence Toth zu besuchen und ihm Fragen zu stellen“. Übrigens, der Richter Bence Toths war auch der gleiche wie bei Renate Tschäppe, der NSU-Täterin. Ich stellte also fest, dass die ganze Zeit Rechtsradikalität im Spiel war. Aber hier war dann endgültig Schluss. Meinem Mitstreiter wurde angedroht, dass er eine hohe Geldstrafe bekäme, sollte er weiter behaupten, dass ein Unschuldiger in Haft sei. Da auch ich Besuchsverbot bekam, war ich ebenfalls zum Aufgeben  gezwungen. Bences Anwalt sagte zum Resumée des Ganzen, es wäre sein deprimierendster Fall gewesen. Als Journalist hatte auch ich ein juristisches Teilstudium absolviert, aber auch ich kann mich seiner Meinung nur anschließen. Bis zur Strafandrohung blieb mein Informant bei seiner Meinung, den wahren Mörder von Ursula Hermann zu kennen...Auch nützt Bence seine Linkshändigkeit nichts und auch nicht der Fakt, dass seine Tante wusste, dass er sein Studium der Rechtswissenschaften abgebrochen hat. Dies soll dann sein Motiv für den Mord gewesen sein, meinte der Staatsanwalt? Auch einen „Deal“ mit ihm nimmt er und nahm er nicht an. Er lautet(e) so: „Gestehen Sie die Tat des Totschlags, die bisherige Haft wird angerechnet und Sie sind ein freier Mann!“

 

Zum besseren Verständnis des „Toth-Falles“

Harry Wörz

Der Fall Harry Wörz war ein unglaubliches Fehlurteil der bayerischen Justiz. Eine für seinen Fall eigens eingerichtete Webseite beinhaltete auch Chats über den Fall Toth.

 

Ursula Hermann

Der Fall Ursula Hermann war eine spektakuläre Entführung eines jungen Mädchens, das in einer Holzkiste im Wald am bayerischen Ammersee vergraben wurde und an Sauerstoffmangel starb. Werner Mazurek diente als „Bauernopfer“, welches Jahrzehnte nach der Tat (also nachdem frau/man von Seiten des Gerichts schon von seiner Unschuld überzeugt war) der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Ein Zeuge war zwischenzeitlich verstorben (aber dessen Aussage gegen Mazurek wurde wieder verwendet, obwohl er vor seinem Tod gestand, falsch ausgesagt zu haben und ein Polizeibeamter wurde im Fall Hermann fristlos entlassen, weil er bei der Begehung des Tatortes zu zittern begann und einen Schweißausbruch samt „Burn out“ bekam. Bei der Ausgrabung der Kiste, war er in diese hineingesprungen und vernichtete dadurch wichtige Beweise. und um dies nochmals ins Rennen zu führen, jemand musste unter Strafandrohung schweigen…

 

Der mysteriöse Spur-Spur-Treffer von dem der Staatsanwalt behauptete, dieser sei irgendwie hineingekommen…

Der Spur-Spur-Treffer war ein Fingerabdruck an der Holzkiste des vergrabenen Mädchens und an einem Weinglas, welches man im Geschirrspüler der angeblich von ihrem Neffen ermordeten Charlotte Böhringer ungewaschen vorfand. Dies hätte im Toth-Fall zwingend „im Zweifelsfalle für den Täter“ führen müssen. Nichts dergleichen geschah. Mazurek und Toth sitzen immer noch ein.

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TIPPS:

 

Für eine gute und betriebsbereite Soundqualität in Stereo verwendet bitte externe Lautsprecher beziehungsweise Kopfhörer oder Headsets (sind im Fachhandel um zirka 25,00 EUR schon zu haben). Kopfhörer haben den Vorteil, dass kein zweiter oder dritter  durch den Sound gestört wird - 

 

Option Lesen und Musik hören:

 

Einen längeren Soundbeitrag wählen (Beispiel: „Relaxing Chillout von Markus Pitzer“), etwas länger als 30 Minuten. Das Onlineradio ganz oben 3. Strich von rechts auf die Taskleiste legen und dann die Internetzeitung des LISTENPORTALS zusätzlich öffnen und dort  gewünschte Lesebeiträge wählen. Dies gilt aber nicht für zwei Lesebeiträge zur gleichen Zeit in beiden Portalen!

                                That`s it, have fun! 

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